„Kothusen“ hieß es im Jahr 1452 noch, als der Ort wohl erstmalig erwähnt wurde. Kotthausen gehört aktuell zum Gebiet der Gemeinde Marienheide und ist mit 986 (Stand: 28.02.2018) eine der größten Ortschaften im Gemeindegebiet. Umgeben von großen Waldflächen teilt sich der Ort praktisch durch die Eisenbahnlinie RB 25 in einen oberen und unteren Teil. Anfang der 1980er Jahre wurde der zur Bahnverbindung gehörende Bahnhof jedoch geschlossen und teilweise abgerissen.

Im 19. Und 20. Jahrhundert sicherten der Steinbruch, die 1901 gegründete Firma Otto Kind (Ladeneinrichtungen) sowie viele weitere kleinere Betriebe die Arbeitsplätze in der Umgebung. Heute sind der Steinbruch und die Produktionshallen der Firma Otto Kind stillgelegt, viele kleinere Betriebe existieren jedoch weiterhin oder haben sich neu in Kotthausen niedergelassen.

Im oberen Teil des Ortes befinden sich heute die evangelische Kirche, ein Allgemeinarztpraxis sowie viele Wohnsiedlungen.

Der untere Teil des Ortes besteht ebenfalls hauptsächlich aus Wohnbebauung, jedoch befinden sich einige kleinere Unternehmer (Schreiner, Bestattungsunternehmen, Elektriker, Heinzungsbauer, Schrotthändler) sowie die Turnhalle des TV Kotthausen 1921 e. V. und eine freichristliche Kirche in diesem Ortsteil.